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"Wer wird den Stein wegrollen?"
steht auf dem 800 kg schweren Stein, der seit Ostern letzten
Jahres bis Ostern diesen Jahres durch unser Land rollt.
In der Geschichte über die Geschehnisse
am Sonntag nach der Kreuzigung von Jesus von Nazareth war es
Gott, der den Stein wegrollt.
Maria von Magdala und Maria, die Mutter Jesu, gingen zum Grab
Jesu, um seinen Leichnam zu salben. Der Stein vor dem in Felsen
gehauenen Grab Jesu war sehr gross und schwer. Sie überlegten,
wer ihnen helfen könnte, den Stein wegzuwälzen. Als
sie zum Grab kamen, sahen sie, dass der Stein bereits weggewälzt
war.
Der weggerollte Stein steht in engem Zusammenhang mit der Auferstehung
Jesu und ist ein Symbol der Allmacht Gottes. Für Christen
ist diese Geschichte eine Geschichte der Hoffnung. Es bedeutet,
dass Gott in Situationen, die ausweglos erscheinen, eingreifen
kann, dass er Steine, die Menschen nicht zu tragen vermögen,
wegrollen kann. Christen empfinden es als Gnade, daran zu glauben,
dass sie nicht alleine sind sondern dass Gott die schweren Steine
auf ihrem Lebensweg wegwälzen kann.
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Birgit Schnieber-Jastram,
MdB CDU/CSU |
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