Der Stein im Reichstag


Wie ein Stein in Bewegung kommt - Gedanken die anstossen


Politikerinnen und Politikern wird oft nachgesagt, sie würden zu viele Worte machen, ohne konkret zu werden. Von Worthülsen ist die Rede, Schaumschlägerei, es gibt auch das aus der Bibel entlehnte Wort, Steine statt Brot zu geben. Zu weit entfernt seien sie von den Bedürfnissen und Problemen der Menschen.

Der Stein mit seinen immerhin 800 kg, der nun im Andachtsraum des Plenarbereiches des Reichstagsgebäudes Station macht, kann als Symbol für die vielen Steine gesehen werden, die einem im Weg stehen oder in den Weg gelegt werden. Als Hindernis, das man aus dem Weg räumen muss, um das man jedoch auch herumgehen kann. Der Stein kann andererseits als ruhender Pol gesehen werden, der den Blick auf das Wesentliche konzentriert, der einen zur Ruhe kommen lässt.

In der Hoffnung, dass dieser Stein kein "Stein des Anstoßes" ist, sondern eher ein Stein, der Gedanken anstößt, wünsche ich ihm und Ihnen als Organisatorinnen viele Besucherinnen und Besucher.

 

Gerda Hasselfeldt  
Gerda Hasselfeldt,
MdB CDU/CSU
 


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Wer wird den Stein wegrollen?