|
Startseite
Impressum
|
| "Frauentag"
vom 01.17.2000 |
Der Frauentag
am 01. Juli 2000 wurde von Frau Birgit Kley musikalisch
am Stein eingestimmt:
Wie
ein Lachen, wie ein Flügelschlag steigt ein Lied
zum Himmel auf,
und ich spüre, mir wird leicht: Gottes Flügel
tragen weit. |
|
Dr. Ingeborg
Tiemann sprach im Anschluss daran von verschiedenen
Spuren im Stein:
Von den drei Frauen am Ostermorgen, von den Ursprüngen
des Projekts in der ökumenischen Dekade, von
den Frauen, die heute im Land der Bibel leben und
sich für den Friedensprozess einsetzen, von eigenen
Erfahrungen mit Steinen, die am Stein ins Gespräch
gebracht werden.... Als sie darüber berichtete,
dass der Stein auch im Reichstag aufgestellt sein
wird, gab es von den Teilnehmerinnen einen spontanen
Applaus.
Hier wurde die Hoffnung der Frauen berührt, hier
gab es eine Ahnung davon, dass unser Engagement nicht
abgeschirmt im Kirchenraum stattfindet, sondern dass
Frauen etwas bewegen - auch in der Gesellschaft. |
|
|
Und
noch eines versetzte in Erstaunen: So viele Steine
mussten bewegt und aus dem Weg geräumt werden,
damit dieses Projekt gelingen konnte. Von Anfang an
war klar, dass das Stein-Projekt nur auf den Weg gebracht
werden kann, wenn viele Menschen sich von dieser Idee
bewegen lassen und bereit sind, Engagement, Zeit,
Kraft und auch Geld zu investieren. Dass dieses möglich
war und ist, ermutigte die Teilnehmerinnen. So bekam
die Aussage des Steinmetzes, den Frau Dr. Tiemann
zitierte, ein besonderes Gewicht: "Die Arbeit
am Stein ist immer ein Risiko. Aber wir haben die
Gewissheit, dass es möglich ist, dass die Arbeit
gelingt." Der Glaube an diese Möglichkeit
wurde durch diesen Tag bestärkt. |
In verschiedenen
Arbeitskreisen wurde das Thema nachmittags vertieft:
Frauen setzten sich mit Stolpersteinen in Kirche und
Gesellschaft auseinander; mit Steinen in der Bibel;
Märchen zeigten, wie steinige Wege gemeinsam
zu bewältigen sind. Zwei Arbeitskreise brachten
Musik und Tanz in die Liturgiefeier draußen
am Stein ein. |
| Während
dieser Feier kamen auch diejenigen noch einmal in
den Mittelpunkt, die uns während des Tages begleitet
hatten: die drei Frauen des Ostermorgens. Sie erzählten
von ihren je eigenen Erfahrungen, die jeweils in dem
Liedruf endeten: "Einer hat uns angesteckt mit
der Flamme der Liebe, einer hat uns aufgeweckt, und
das Feuer brennt hell." |
| Auch
die Wassertropfen von oben löschten dieses helle
Feuer nicht.- Im Gegenteil: kraftvoll erklang es am
Stein "Manchmal feiern wir mitten am Tag ein
Fest der Auferstehung,.." - Der Frauentag gab
uns eine Ahnung davon. |
zurück zu Seite: Cloppenburg
zur Wallfahrt
Kontaktadresse:
Hiltrud Meyer-Fritsch
Referat Frauenseelsorge
Bischöfliches Münsterisches Offizialat
49377 Vechta, Kolpingstraße 14
Tel: 04441 / 872-282, Fax: 04441 / 872 / 872-299
Wer
wird den Stein wegrollen?
|