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Der Stein unter dem Glockenturm im Innenhof des neuen Klosters |
Der Stein rollt nach Leipzig am 13. Dezember 2000 und bekommt
bis zum 27. Dezember 2000 seinen Standort im Kloster der Dominikanerinnen
und Dominikaner - so
der Titel des Faltblattes, womit für die Veranstaltungen
rund um den "Stein 2000" in Leipzig - neben Helfta
und Alexanderdorf der einzigen Station in den neuen Bundesländern
- geworben wurde.
Engagierte Frauen aus katholischen und evangelischen Gemeinden
Leipzigs sowie die Dominikanerinnen und Dominikaner des Klosters
Sankt Albert haben das Programm gestaltet. Der Stein wurde unter
dem Glockenturm des neuen Klosters im Freien aufgestellt, war
aber durch die großes Fenster des Saales bei den Veranstaltungen
stets sichtbar. Von äußerer Besonderheit war, auf
ihn hier an Weihnachten der erste Schnee fiel.
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Der Stein mit einer Schneehaube in den Weihnachtstagen |

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Begrüßung und Übergabe des Steins |
In einem kleinen Ritual wurde der Stein von der Station im Zisterzienserinnenkloster
Bad Waldsassen durch die Suppriorin des Klosters und durch Frau
Kammerl aus Regensburg übergeben.
Die Veranstaltungen fanden ein gutes Echo bei den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern. Die geringere Anzahl tat dem keinen Abbruch.
Nach der Eröffnung mit einem ökumenischen Frauengottesdienst
folgte ein Tag der Besinnung und Ruhe, ein Einkehrtag für
Frauen unter dem Thema "Sternstunden - Steinstunden".
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Besinnungstag der Frauen "Sternstunden-Steinstunden" |
Das Podiumsgespräch "Frauen
(und Männer) in der Verkündigung" brachte die
unterschiedlichen und auch gemeinsamen Fragen und Probleme aus
katholischer und evangelischer Sicht zum Ausdruck. Zweimal fanden
Angebote zum Meditativen Tanz am Stein statt: Wo Steine ins Rollen
kommen, entfaltet sich neues Leben. Ein gelungener Abschluss
der Veranstaltungswoche war der musikalische Abend mit Klavier
und Querflöte und meditativen Texten.
Am 27. Dezember wurde dann der Stein in Begleitung von vier Frauen
nach einem kurzen Reisesegen verabschiedet. Bei Schnee- und Eisglätte
ging die Fahrt in das über 400km entfernte Benediktinerinnenkloster
nach Dinklage. Wohlbehalten ist der Stein und seine Begleitung
dort angekommen.
Als Zusammenfassung mag der Text des "Lied an die Steine"
stehen (Text aus: Monhar - Märchen für Frauen, Mel:
R. Bertram), das eigens für die Veranstaltungen in Leipzig
geschaffen wurde:
"Stein, erzähl mir lautlos unsre Geschichte. / Stein,
gewähr mir fraglos alte Gesichte. / Stein, Stein, erlaube
mir dich zu berühren, / lass Bilder erinnernd entstehn."
Für das Vorbereitungsteam
Die Dominikanerinnen und Dominikaner des Klosters Sankt Albert
in Leipzig |