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"Seht, der Stein
ist weggerollt" - und gut im Kloster Helft angekommen
Mit einem bundesweiten ökumenischen Fest haben
wir den STEIN am Ostermontag, 16. April 2001 in Helfta
begrüßt.
Hier die Bausteine des Festes:
12:30 Uhr
Begrüßen und Zurückschauen auf die
Begegnung zwischen Frauen von Köln bis Helfta
- Mechthild-Haus. Mit Tüchern der 30 Stationen
des STEINS 14:30
Uhr
Arbeit mit unseren Lebenssteinen - Workshops:
Hört ihre
Stimmen. Lesung aus dem Reisetagebuch des Steins
Leitung: Eva-Maria Will, Referentin der Frauenseelsorge
im Erzbistum Köln
Meditation in der Klosterkirche
Leitung: Schwester Assumpta Schenkl, Kloster Helfta,
Äbtissin;
Schwester Anna-Maria aus der Wiesche, Priorin der
Communität Christusbruderschaft Selbitz
"Damit die
Zeit nicht stehen bleibt"
- Frauen im Mansfelder Land. Eine Spurensuche nach
bewegenden Frauen in einer bizarren und ausgeschöpften
Landschaft.
Leitung: Konstanze Richter, Gemeindereferentin,
Eisleben. Ulrike Taggeselle, Gemeindepädagogin
im Kirchenkreis Eisleben.
"Es war nichts'...
?"
Märchenworkshop zur Überwindung von Gewalt
Leitung: Erika Pauline Fechner, Frauenbeauftragte
der Ev. Kirchenprovinz Sachsen, Magdeburg
Ilka Koch, Referentin des Diakonischen Werkes in
Sachsen Anhalt und Thüringen, Magdeburg
Durst nach Leben - Texte von Gertrud von Helfta
Leitung: Karola Delbrück, Religionslehrerin
aus Sperenberg;
Schwester Johanna Schwalbe, Benediktinerin im Alexanderdorfer
Kloster St. Gertrud
Die Prophetin
Mirjam und die Marien am Ostermorgen.
Jüdisch-Christliches Gespräch
Leitung: Ewa Alfred, Therapeutin, Mitstreiterin
der jüdischen Gemeinde zu Berlin;
Angela Degenhardt, Studentin am Seminar für
Gemeindepastoral Magdeburg
Women Advocating
for Peace - Frauen-Friedens-Projekt in Israel
/ Palästina
Leitung: Barbara Viehoff, Frauenreferentin im Erzbistum
Hamburg
16:00 Uhr
Übergabe des STEINS - Pilgerinnenforum
16:30 Uhr
Feiern und Stärken, Gottesdienst und Agapemahl
- Mechthild-Haus
17:30 Uhr
Abschied nehmen am STEIN - Pilgerinnenforum
20:00 - 22:00 Uhr
Mystische Nacht in der Klosterkirche: Denn du hast
die Nacht meiner Finsternis erhellt
Der Stein im Kloster St. Marien zu Helfta
Der Stein, vom Grab Jesu weggerollt, war den Frauen
des Osterevangeliums ein Zeichen der Auferstehung
und des Lebens. Deswegen wird der Stein, der durch
30 deutsche Orte von Nord nach Süd, von West
nach Ost gewandert ist, nach seiner Reise auch nicht
beiseite geschafft. Vielmehr soll er stehen bleiben,
sichtbar und berührbar. Er erinnert daran, dass
auch unverrückbar erscheinende Steine bewegt
werden können. Auch künftig ist er eine
Herausforderung, sich mit "Steinen" auseinanderzusetzen,
die Frauen im persönlichen Leben, in Gesellschaft
und Kirche erleben.
Warum der Stein in Helfta seinen bleibenden Standort
findet:
- Das Kloster Helfta
ist traditionell ein Ort der Spiritualität
von Frauen. Im 13. Jahrhundert haben hier die
drei Mystikerinnen Mechthild von Magdeburg, Mechthild
von Hackeborn und Gertrud die Große gelebt
und ihre Werke verfasst.
- Gerade wegen dieser
gemeinsamen Tradition der Mystik ist der Stein
in Helfta eine Herausforderung zur ökumenischen
Zusammenarbeit.
- Helfta ist ein
Ort in den östlichen Bundesländern,
wo sich Kirche in einem säkularen Umfeld
zu bewähren hat. Deswegen steht der Stein
auch für den Fall der Mauer und die Verständigung
von Ost und West. Mehr noch: Er steht für
den notwendigen Dialog zwischen Nord und Süd
und für das Ringen um Frieden über Grenzen
von Ländern, Kulturen und Religionen hinweg.
Sie möchten einmal wieder nach Helfta kommen?
Herzlich gerne.
Die Anschrift lautet:
Kloster St. Marien zu Helfta, Sr. Assumpta Schenkl
Lindenstr. 36, 06295 Lutherstadt Eisleben
Tel. und Fax: 03475-715 809 (Fax - 12). www.kloster-helfta.de
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