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Der große Stein ist für mich
ein Symbol für meine Ängste, Blockaden
und Ichfixiertheiten, die mir den Zugang zur Quelle meines Lebens,
zu
Gott, und zum Herz anderer Menschen versperren. Dennoch: Auch
wenn
ich diesen Zugang als verschlossen erfahre, bleibt die Sehnsucht
nach
dieser Quelle und nach Gemeinschaft eine wichtige, bewegende
Kraft in
mir.
Auf aller Welt gehen Frauen ihren Weg nicht
alleine, sondern zu dritt,
zu mehreren. Sie geben sich Unterstützung, Sicherheit, die
Erfahrung
von Solidarität. Und das, auch wenn politische Grenzziehungen
und
traditionelle Feindbilder sie voneinander trennen wollen.
Deshalb freue ich mich schon sehr auf die
November-Tagung für
Referentinnen in der Frauenseelsorge, bei der die Palästinenserin
Sumaya Fahrhat-Naser zu Gast ist. Seit 1994 organisiert sie mit
Frauen auf beiden Seiten des Nahost-Konflikts Gesprächsforen
und
Trainingsprogramme zur "Entfeindung". Sie kann uns
zeigen, wie man
schwere Steine in Bewegung bringt. |