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Frauen der Kirche |
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Zwischen Ostern 2000 und Ostern 2001 sagt
jeden Monat eine Verantwortliche der Frauenseelsorge der deutschen
Diözesen, was die Frage auf dem Stein für sie bedeutet. |
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im Monat August:
Ellen Ullrich,
Diözesanreferentin der Frauenseelsorge im Bistum Mainz und
Referentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands
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Steine, die mir im Weg liegen, haben meist
eine lähmende Wirkung auf mich. Ich ahne, dass ich viel
Kraft brauche, um sie beiseite zu schaffen. Ich fürchte
oft, dass es vielleicht sogar unmöglich sein wird, sie zu
überwinden.
Das Ergebnis: Ich bleibe da, wo ich bin, wage kaum, Schritte
zu tun in die Richtung, die ich doch eigentlich einschlagen wollte,
denn da liegt ja, wie ich vermute, der dicke Brocken im Weg.
Voller Staunen blicke ich deshalb auf die drei Frauen, die sich
da am Ostermorgen auf den Weg gemacht haben. Sie wussten um den
schweren Stein, sie hatten keine Ahnung, wie sie damit fertig
werden sollten - und doch gingen sie los, ließen sich nicht
abhalten. Ganz ruhig und bestimmt steuerten sie ihr Ziel an,
obwohl sie sich fragten: Wer wird wohl den Stein wegwälzen?
Die Botschaft des Steines ist für mich die Botschaft der
drei Frauen: Mach' dich mit anderen, die das gleiche Ziel haben,
auf den Weg. Lass' dir nicht bange machen von anderen oder deinen
eigenen Phantasien. Vertraue dem Wort der Gottesboten immer wieder
"Fürchte dich nicht". |
Wer
wird den Stein wegrollen?
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