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Wenn ich diesen großen Stein sehe,
seine Widerständigkeit spüre, dann tauchen Fragen in
mir auf.
Soll ich von der Unbegreiflichkeit der
österlichen Botschaft sprechen, daß Gott selbst ein
Zeichen gesetzt hat in diese Welt hinein wider den Tod?
Oder soll ich von der Erfahrung sprechen,
die ich in vielen Begegnungen mit Frauen und auch mit Paaren
und Familien gemacht habe? Da habe ich erlebt, daß schwere
Steine, verfestigte Zuschreibungen sich verflüssigen können.
Das geschah immer dort, wo Menschen miteinander entdeckten und
gegenseitig würdigten, daß sie auch dann, wenn Schwieriges
und Schmerzliches zwischen ihnen stand, letztlich auf die Liebe
setzen wollten.
Und darf ich behaupten, daß diese
tiefe Sehnsucht, die wir Menschen offenbar haben, hilfreich für
andere zu sein, mit ebendieser österlichen Botschaft zu
tun hat - daß Gott uns immer schon mit seiner Heilszusage
trägt? Das jedenfalls ist meine Hoffnung. |