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Vor 2000 Jahren - drei Frauen auf dem Weg
zu einem Grab in einem Garten in Jerusalem. Sie waren voll Sorge,
dass der große Stein, der das Grab verschloss, sie daran
hindern würde, das zu tun, was ihnen in diesem Moment am
wichtigsten war: dem toten Jesus von Nazareth ein letztes Zeichen
ihrer Liebe und Freundschaft zu schenken.
Haben diese Frauen etwas mit mir zu tun?
Kann ich von ihnen lernen?
Mich beeindruckt, dass sie sich mit ihrer
Frage: "Wer wird uns den Stein wegwälzen?" auf
den Weg gemacht haben. Sie haben nicht gewartet, bis die Frage
gelöst war. Sie sind aufgebrochen, bevor sie sicher sein
konnten, dass sie eine Chance hatten, das zu tun, was ihnen so
wichtig war. Und sie wurden bestätigt in ihrer "Hoffnung
wider aller Hoffnung", viel mehr als sie sich jemals nur
hätten träumen lassen. Der Stein war nicht nur kein
trennendes Hindernis mehr, sondern war zum Zeichen geworden für
die wahrhaft unglaubliche, aber im Vertrauen erfahrene Botschaft
von der Überwindung des Todes, der Auferstehung.
Wenn ich mich von den Fragen, die mir auf
dem Herzen brennen, nicht lähmen und verstören lasse,
wenn ich die Frage in mir nicht ersticke, sondern ihnen Raum
gebe und mich mit ihnen auf den Weg mache, dann gibt es auch
für mich Befreiung und Heilung. |