| Betrachtungen zur Bibelstelle Unter Schreien und Schmerzen zur Nachfolge geboren Meditation zu Mk 16,1-8 Wer wird uns den Stein vom Grab wegrollen? … Gedanken zur "Schutzengelaktion" von missio Einmal werden die Steine leicht auf unseren Gräbern liegen ... Gemeinsam auf dem Weg Interpretation zu Mk 16,1-8 Die Frauen am Grab - Wenn ein Stein ins Rollen kommt Die Frauen am Grab Wer rollt den Stein vom Grab weg? - "Spiritualität des Nichtaufgebens" Nachdenkliches zu Mk 16,1-8 Wer wird den Stein wegrollen? Brief von Maria von Magdala Der Stein und das Diakonat der Frau Mein Weg mit Markus 16, 1-8
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Wer rollt den Stein vom Grab weg? - "Spiritualität des Nichtaufgebens" |
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| Die Frauen, die sich auf dem Weg zu Jesu Grab die Frage stellten "Wer rollt uns den Stein weg?" ließen sich von diesem (ungelösten) Problem nicht aufhalten. In Frankfurt war die Auseinandersetzung um den Stein deshalb intensiv verknüpft mit Fragen und Gedanken, die sich uns mit der "Spiritualität des Nichtaufgebens" stellten. Schon im ökumenischen Frauengottesdienst am 14.März beschäftigten wir uns nicht nur damit, welche Steine uns eigentlich im Wege und auf dem Herzen liegen (aber auch welche Steine wir als positive "Treppenstufen" erleben),sondern wir suchten auch danach, wo uns dieses "Nichtaufgeben" inspiriert. "Frauen leben aus der Spiritualität des Nichtaufgebens. Sie drücken mit ihren Taten aus, was sie hoffen. Sie praktizieren Solidarität und fordern Rechenschaftslegung. Wir Frauen müssen Störenfriedinnen sein. Wir Frauen geben Gott nicht auf, weil Gott uns nicht aufgibt." Diese Worte der afrikanischen Generalsekretärin des YWCA (Christlicher Verein Junger Frauen) Musimbi Kanyoro haben uns nachdenklich gemacht:
Doch die biblischen Geschichten vieler Frauengestalten machen uns Mut dazu, selbstbewusst beim "Nichtaufgeben" zu bleiben oder uns doch zumindest mehr auf diese Spiritualität hin auszurichten. Gott beschenkt uns und die Bibelfrauen, die nicht aufgegeben haben, oft mit unerwarteten "Erfolgen", mit Ergebnissen, die den Horizont unserer Hoffnungen weit übersteigen. (Und Gott gibt uns damit manchmal auch neue und unerwartete Aufgaben.) Am Werkstatt-Tag zum "Stein" am 19. August entstand dann als gemeinsames Objekt eine große Spirale aus Steinen, die der gemeinsamen Überzeugung Ausdruck gab, dass unsere Wege immer den langen Atem des "Nichtaufgebens" brauchen, dass der Anfang eines Weges oft am beschwerlichsten ist (dort waren die größten, unüberwindlichsten Hindernissteine) und dass wir weitergehen müssen, auch wenn das Ziel nicht immer sichtbar ist. All unsere Zielstrebigkeit, all unser Durchhaltevermögen sind aber keine Garantie für den "Erfolg", den bekommen wir immer nur geschenkt. Gerade Weihnachten, wo wir das größte Geschenk Gottes feiern, will uns daran erinnern. Kordula Müller-Hesse, Referentin für Frauen- und Altenarbeit, Bezirk Frankfurt |
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