| Betrachtungen zur Bibelstelle Unter Schreien und Schmerzen zur Nachfolge geboren Meditation zu Mk 16,1-8 Wer wird uns den Stein vom Grab wegrollen? … Gedanken zur "Schutzengelaktion" von missio Einmal werden die Steine leicht auf unseren Gräbern liegen ... Gemeinsam auf dem Weg Interpretation zu Mk 16,1-8 Die Frauen am Grab - Wenn ein Stein ins Rollen kommt Die Frauen am Grab Wer rollt den Stein vom Grab weg? - "Spiritualität des Nichtaufgebens" Nachdenkliches zu Mk 16,1-8 Wer wird den Stein wegrollen? Brief von Maria von Magdala Der Stein und das Diakonat der Frau Mein Weg mit Markus 16, 1-8
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Meditation zu Mk 16,1-8 | ||
| Er wurde gekreuzigt, begraben. Frauen eilen vom Wunsch beseelt zum Grabe, das Begräbnis eines Leichnams zu besorgen. Sie finden das leere Grab - sie erschrecken - eine Stimme spricht sie an: "Geht nach Galiläa, dort findet ihr ihn, den ihr sucht. Er ist auferstanden." Warum, wurde es Frauen geoffenbart? Warum, waren sie die Ersten seiner Botschaft? Warum, erschraken sie, als sie sahen, dass der Stein weggerollt, das Grab leer war? Jesus ist nicht dort, wo ihr ihn sucht. Er ist euch vorausgegangen, ihr findet ihn, in Galiläa, am Ursprung, in euch selbst. Warum erschreckt ihr Jetzt hier. Ihr werdet ihn finden, bei den Lebenden, und nicht bei den Toten, Christus wälzte den Stein von eurem Herzen, damit ihr diese eigene Erkenntnis habt - die eigene Tiefe sehen könnt -. Die Vision weicht dem Glauben. Dieser Stein am Grab, er trennt, trennt von euch selbst, von eurem Innern, trennt Leben und Tod, Wahrheit und Lüge. Vor dieser Wahrheit erschrecken wir, wir schauen in das offene Grab, in unser Innerstes. Der Stein des Zweifels. Nur Gott lässt ihn sich bewegen, lässt das Herz öffnen, für seine Botschaft. Die Botschaft unbegreiflich, unermesslich. Eine Botschaft, die die Frauen fliehen lässt, verstummen. Sie halten ihre Erkenntnis geheim, verschweigen, warum? Waren nicht sie die Treuesten? Auch wenn ihre Wahrnehmung durch Gefühle gefärbt, so mindert es doch nicht die Tatsache. Wenn schon die Zeit die Rolle der Frau beschränkt, so reißt Gott diese Schranke mit seiner Offenbarung nieder. Elfriede Joist |
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